14. August 2017

50 Talente lernen beim HVR-Camp viel dazu

50 Nachwuchshandballer aus allen Spielbereichen des Handballverbandes Rheinland kamen an den drei letzten Sommerferientagen in Traben-Trarbach zusammen und in den Genuss eines Programms, das ganz im Zeichen "ihrer" Sportart stand. Auch bei seiner vierten Auflage war das HVR-Camp eine erfolgreiche Veranstaltung, nach der alle Teilnehmer zufrieden die Heimfahrt antraten und bei der sie einiges dazugelernt haben, was die Talente nun ins Training bei ihren Heimatvereinen mitnehmen.


Die handballerischen Grundlagen fördern und dabei schon den Blick in Richtung anstehender Verbandssichtung richten - die drei Tage in der Eifel dienten dem Nachwuchs, der größtenteils den Jahrgängen 2004 und 2005 angehörte, dem Übergang von den Einheiten am Stützpunkt zur verbandsweiten Präsentationsplattform. Entsprechend vermittelten Heike und Sabrina Apel, Patrick und Rudi Engel, Olaf Gierens, Hermann Josef Häring und Paul Schmidt bei den Einheiten an verschiedenen Stationen sichtungsrelevante Aspekte.

"Schwerpunkte lagen unter anderem auf der Schulung des Wurfverhaltens, dem Spiel im Eins-gegen-eins und bei den Jungen auf den Grundsteinen der 3:2:1-Deckung. Aber wir bauten auch koordinative Fähigkeiten und Teambuildingmaßnahmen ein, sodass das Camp ein sportliches Rundumpaket beinhaltete", blickt Rudi Engel, HVR-Verbandstrainer männlich, zurück und beobachtete: "Das Leistungsniveau war sehr ordentlich. Bei den Mädchen haben sich vier Spielerinnen hervorgetan, bei den Jungen herrschte vor allem in der Breite ein hohes Level, was für die gute Arbeit an den Stützpunkten spricht."

Es verlangte viel organisatorisches Geschick von Campleiterin Heike Apel und ihren Mitstreitern, zu denen neben den Übungsleitern auch Ralf Schneider als Verbandsjugendwart im männlichen Bereich zählte, der die Jugendlichen mit Getränken versorgte und für die Zwischenmahlzeiten verantwortlich war, 50 Kindern in einer Sporthalle ein effektives Training zu ermöglichen.

Aber auch die angesichts der begrenzten Platzkapazität nicht ganz einfachen Bedingungen taten dem Erfolg der Veranstaltung dank eines durchdachten Trainingsablaufs keinen Abbruch. "Für das kommende Jahr wollen wir für unser Camp einen Standort auswählen, an dem uns zwei Hallen in unmittelbarer Nähe zueieinander zur Verfügung stehen, um diese wichtige Säule des HVR-Jugendkonzepts dann mit hoffentlich noch mehr zur Verfügung stehenden Trainern weiter zu optimieren", so Engel.

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